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Erste Eindrücke aus der Toskana PDF Drucken E-Mail
Tuesday, 26 October 2010

Von 3 Woidwuzzlern unterstützt, fanden sich im Laufe des Freitag Nachmittags (fast) alle der 18 Mitreisenden im Gasthaus Krapf nahe des Meidlinger Bahnhofs ein: die ortsansässige Sektion der KGH (bernie, matzn, jos, gebs, laugenstangerl, staudi samt verena, hari, walter), die Unterstützung aus der Steiermark (herr professor, jorge, tom) sowie eine Auto- (bulla, karl) und eine Zugbesatzung (jochen samt gitti, andi, christoph) aus dem Mostviertel.

Nach einer kleinen Stärkung wurden die Liegeabteile des Nachtzuges Richtung Süden geentert. Die eine oder andere Stunde Schlaf, die Verkostung edler Getränke sowie Gespräche über König Fußball im Allgemeinen und Rapid im Speziellen (manch einer äußerte sich kritisch!) ließen die knapp 11 Stunden Zugfahrt wie im Flug vergehen.

In Florenz angekommen verstaute man im Hostel, das uns die folgenden beiden Nächte beherbergen sollte, sein Gepäck und plante den Tag. Wie auch an den folgenden Tagen bildeten sich je nach Interessensgebiet Kleingruppen: die Groundhopping-Fraktion machte sich auf den Weg zu Siena gegen Cottone (Serie B), andere kämpften sich durch die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten, eine dritte Gruppe hingegen verschrieb sich ganz und gar dem Chianti.

Nächster Fixpunkt für die Gruppe stellte der Besuch der Partie Fiorentina gegen Bari dar. Die Partie war nicht unbedingt hochklassig, auch die kaum nachvollziehbaren Sicherheitsvorkehrungen (die in den letzten Jahren in Italien zu einem massiven Zuschauerschwund geführt haben) trübten die Stimmung unsererseits doch ein wenig. Nichtsdestotrotz, zumindest einmal sollte man sich ein Spiel in Italien schon geben.

Tags darauf stand Bologna am Programm. Nichts ganz so von Touristen belagert, hat diese Stadt einen ganz eigenen Charme. Bis auf die Woidwuzzler, die Siena unsicher machten, besuchte die Gruppe das Spiel Bologna gegen Juventus und schaute dabei Gyuri Garics genau auf die Füße. Die tolle Kulisse entschuldigte den mauen Kick sowie die gesalzenen Ticketpreise (€45 in der Kurve).

Mit der ewigen Stadt hatten wir für den Abschluss unserer Reise ein würdiges Ziel gewählt - auch wenn man in einem halben Tag maximal einen Eindruck gewinnen kann. Ein ausgezeichnetes Abendessen nahe der spanischen Treppe rundete den gesamten Ausflug wunderbar ab. Doch etwas von den vergangenen Tagen geschlaucht, war letztendlich wohl jeder froh, dass die Heimreise per FlyNiki (Rom-Fiumicino - Wien-Schwechat) erfolgte.

Abgesehen von den oben genannten "Hard Facts" der Reise gibt es noch viele Anekdoten, die erzählt werden möchten, deren Ausführung wohl aber den vorgegebenen Rahmen sprengen würde. Was hat Gebs in Rom am besten gefallen? Wie viele Tore hat Walter live gesehen? Welcher Nationalität gehört Bernie an? Und wie geht es dem Lupus maximale alias Jack Wolfskin? Kurz gesagt, "der Schmäh is g'rennt" und so schnell wird wohl keiner der Beteiligten den Ausflug vergessen. Dank gilt allen Mitfahrern, dem Verein für die finanzielle Unterstützung sowie den Organisatoren Bernie und Matzn!

 
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